2011-04-21

Neuer Regulierungswahn

Deutsche Beamte haben wieder ein Opfer für neue Regulierungen gefunden: Apples Geolokationsfunktion auf mobilen Endgeräten würde die Aufenthaltsorte seiner User speichern und für lokal bezogene Werbung nutzen. Neu ist dies allerdings nicht. Auch andere Geolokationsdienste wie Google Latitute oder Foursquare nutzen und speichern die Geolokationsdaten ihrer User.

Nicht ganz nachvollziehbar bleibt die Kritik an solchen Diensten durch Datenschutzbeamte und staatliche Verbraucherschützer. Nutzer stimmen vor Benutzung von Geolokationsdiensten der Weitergabe und Nutzung ihrer Daten zu, um dafür Informationen über den Aufenthalt ihrer Freunde und Restaurantempfehlungen zu erfahren oder Rabataktionen lokaler Geschäfte und Dienstleister zu nutzen. Geolokationsdienste sind genau deshalb von großem Nutzen für den Verbraucher und nicht zu dessen Nachteil.