2009-11-29

Parshat Vayishlach (Genesis 32:3-36:43)







3 Und Jakob sagte, als er sie sah: Das ist das Heerlager Gottes. Und er gab dieser Stätte den Namen Mahanajim.

Jakobs Furcht vor Esau
4 Und Jakob sandte Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau in das Land Seïr, das Gebiet Edom. 5 Und er befahl ihnen: So sollt ihr zu meinem Herrn, zu Esau, sagen: So spricht dein Knecht Jakob: Bei Laban habe ich mich als Fremder aufgehalten und bin bis jetzt geblieben; 6 und ich habe Rinder und Esel, Schafe und Knechte und Mägde; und ich sende Boten, es meinem Herrn mitzuteilen, um Gunst zu finden in deinen Augen. 7 Und die Boten kehrten zu Jakob zurück und sagten: Wir sind zu deinem Bruder, zu Esau, gekommen, und er zieht dir auch schon entgegen und vierhundert Mann mit ihm. 8 Da fürchtete sich Jakob sehr, und ihm wurde angst; und er teilte das Volk, das bei ihm war, die Schafe, die Rinder und die Kamele in zwei Lager. 9 Er sagte sich nämlich: Wenn Esau über das eine Lager kommt und es schlägt, dann wird das übrig gebliebene Lager entkommen können.

Jakobs Gebet und Vorbereitungen zur Begegnung mit Esau
10 Und Jakob sprach: Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, HERR, der du zu mir geredet hast: "Kehre zurück in dein Land und zu deiner Verwandtschaft, und ich will dir Gutes tun!" 11 Ich bin zu gering für alle Gnadenerweise und all die Treue, die du deinem Knecht erwiesen hast; denn mit meinem Stab bin ich über diesen Jordan gegangen, und nun bin ich zu zwei Lagern geworden. 12 Rette mich doch vor der Hand meines Bruders, vor der Hand Esaus - denn ich fürchte ihn -, dass er nicht etwa komme und mich schlage, die Mutter samt den Kindern! 13 Du hast doch selbst gesagt: Gutes, ja Gutes will ich dir tun und deine Nachkommenschaft zahlreich machen wie den Sand des Meeres, den man vor Menge nicht zählen kann. 14 Und er übernachtete dort in jener Nacht; und er nahm von dem, was in seine Hand gekommen war, ein Geschenk für seinen Bruder Esau:15 zweihundert Ziegen und zwanzig Böcke, zweihundert Mutterschafe und zwanzig Widder, 16 dreißig säugende Kamele mit ihren Fohlen, vierzig Kühe und zehn Stiere, zwanzig Eselinnen und zehn Eselhengste. 17 Und er gab sie in die Hand seiner Knechte, Herde für Herde besonders, und sagte zu seinen Knechten: Zieht vor mir her, und lasst einen Abstand zwischen Herde und Herde! 18 Und er befahl dem ersten und sagte: Wenn mein Bruder Esau dir begegnet und dich fragt: "Wem gehörst du an, und wohin gehst du, und wem gehören diese da vor dir?", 19 dann sollst du sagen: "Deinem Knecht Jakob; es ist ein Geschenk, gesandt an meinen Herrn, an Esau; und siehe, er selbst ist hinter uns." 20 Und auch dem zweiten, auch dem dritten, auch allen, die hinter den Herden hergingen, befahl er: Nach diesem Wort sollt ihr zu Esau reden, wenn ihr ihn trefft, 21 und sollt sagen: "Siehe, dein Knecht Jakob ist selbst hinter uns." Denn er sagte sich: Ich will ihn versöhnen durch das Geschenk, das vor mir hergeht, danach erst will ich sein Gesicht sehen; vielleicht wird er mich annehmen. 22 So zog das Geschenk vor ihm her, er aber übernachtete in jener Nacht im Lager.

Jakobs Ringen mit Gott - Neuer Name
23 Und er stand in jener Nacht auf, nahm seine beiden Frauen, seine beiden Mägde und seine elf Söhne und zog über die Furt des Jabbok; 24 und er nahm sie und führte sie über den Fluss und führte hinüber, was er hatte. 25 Und Jakob blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte heraufkam. 26 Und als er sah, dass er ihn nicht überwältigen konnte, berührte er sein Hüftgelenk; und das Hüftgelenk Jakobs wurde verrenkt, während er mit ihm rang. 27 Da sagte er: Lass mich los, denn die Morgenröte ist aufgegangen! Er aber sagte: Ich lasse dich nicht los, es sei denn, du hast mich vorher gesegnet. 28 Da sprach er zu ihm: Was ist dein Name? Er sagte: Jakob. 29 Da sprach er: Nicht mehr Jakob soll dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast überwältigt. 30 Und Jakob fragte und sagte: Teile mir doch deinen Namen mit! Er aber sagte: Warum fragst du denn nach meinem Namen? Und er segnete ihn dort. 31 Und Jakob gab der Stätte den Namen Pnuël; denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden! 32 Und die Sonne ging ihm auf, als er an Pnuëlvorüberkam; und er hinkte an seiner Hüfte. 33 Darum essen die Söhne Israel bis zum heutigen Tag nicht den Hüftmuskel, der über dem Hüftgelenk ist, weil er das Hüftgelenk Jakobs, den Hüftmuskel, berührt hat.

Jakobs Versöhnung mit Esau
1 Und Jakob erhob seine Augen und sah; und siehe, Esau kam und mit ihm vierhundert Mann. Da verteilte er die Kinder auf Lea und auf Rahel und auf die beiden Mägde; 2 und er stellte die Mägde und ihre Kinder vornan und Lea und ihre Kinder dahinter und Rahel und Josef zuletzt. 3 Er selbst aber ging vor ihnen her und warf sich siebenmal zur Erde nieder, bis er nahe an seinen Bruder herangekommen war.4 Esau aber lief ihm entgegen, umarmte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn; und sie weinten. 5 Und er erhob seine Augen und sah die Frauen und die Kinder und sagte: Wer sind diese bei dir? Er sagte: Die Kinder, die Gott deinem Knecht aus Gnaden geschenkt hat. 6 Da traten die Mägde heran, sie und ihre Kinder, und verneigten sich. 7 Und auch Lea trat heran und ihre Kinder, und sie verneigten sich. Und danach traten Josef und Rahel heran und verneigten sich. 8 Und er sagte: Was willst du mit diesem ganzen Lager, dem ich begegnet bin? Er sagte: Um Gunst zu finden in den Augen meines Herrn. 9 Da sagte Esau: Ich habe genug, mein Bruder; es sei dein, was du hast. 10 Jakob aber sagte: Nicht doch; wenn ich überhaupt Gunst gefunden habe in deinen Augen, dann nimm mein Geschenk aus meiner Hand! Denn ich habe ja doch dein Angesicht gesehen, wie man das Angesicht Gottes sieht, und du hast Gefallen an mir gehabt. 11 Nimm doch mein Geschenk, das dir überbracht worden ist! Denn Gott hat es mir aus Gnaden geschenkt, und ich habe alles. Und als er in ihn drang, da nahm er es. 12 Und Esau sagte: Lass uns aufbrechen und weiterziehen, und ich will vor dir herziehen. 13 Er aber sagte zu ihm: Mein Herr weiß, dass die Kinder zart sind und dass säugende Schafe und Kühe bei mir sind; wenn man sie nur einen Tag zu schnell triebe, so würde die ganze Herde sterben. 14 Mein Herr ziehe doch vor seinem Knecht hin! Ich aber, ich will einherziehen nach meiner Gemächlichkeit, nach dem Schritt des Viehs, das vor mir ist, und nach dem Schritt der Kinder, bis ich zu meinem Herrn nach Seïr komme. 15 Da sagte Esau: Ich will doch von dem Volk, das bei mir ist, einige bei dir zurücklassen. Er aber sagte: Wozu das? Möchte ich nur Gunst finden in den Augen meines Herrn! 16 So kehrte Esau an diesem Tag auf seinem Weg nach Seïr zurück.

Jakob in Sichem
17 Und Jakob brach auf nach Sukkot und baute sich ein Haus, und seinem Vieh machte er Hütten; darum gab er dem Ort den Namen Sukkot. 18 Und Jakob kam wohlbehalten zur Stadt Sichem, die im Land Kanaan ist, als er aus Paddan-Aram kam, und lagerte vor der Stadt. 19 Und er kaufte das Feldstück, wo er sein Zelt aufgeschlagen hatte, von der Hand der Söhne Hamors, des Vaters Sichems, für hundert Kesita. 20 Und er richtete dort einen Altar auf und nannte ihn: Gott, der Gott Israels.

Dina und Sichem - Betrug und Rache durch Jakobs Söhne
1 Und Dina, die Tochter Leas, die sie dem Jakob geboren hatte, ging aus, die Töchter des Landes zu sehen. 2 Da sah Sichem sie, der Sohn des Hewiters Hamor, des Fürsten des Landes; und er nahm sie und legte sich zu ihr und tat ihr Gewalt an. 3 Und seine Seele hing an Dina, der Tochter Jakobs, und er liebte das Mädchen und redete zum Herzen des Mädchens. 4 Und Sichem sagte zu seinem Vater Hamor: Nimm mir dieses Mädchen zur Frau! 5 Und Jakob hatte gehört, dass er seine Tochter Dina entehrt hatte, seine Söhne aber waren mit seinem Vieh auf dem Feld; so schwieg Jakob, bis sie kamen. 6 Und Hamor, der Vater Sichems, kam heraus zu Jakob, um mit ihm zu reden. 7 Und die Söhne Jakobs kamen vom Feld. Als sie aber davon hörten, fühlten sich die Männer gekränkt und wurden sehr zornig, weil er eine Schandtat in Israel verübt hatte, bei der Tochter Jakobs zu liegen. Denn so etwas hätte nicht geschehen dürfen. 8 Und Hamor redete mit ihnen und sagte: Mein Sohn Sichem - seine Seele hängt an eurer Tochter. Gebt sie ihm doch zur Frau, 9 und verschwägert euch mit uns: gebt uns eure Töchter, und nehmt euch unsere Töchter; 10 und bleibt bei uns wohnen, und das Land soll offen vor euch liegen! Bleibt, verkehrt darin, und macht euch darin ansässig! 11 Und Sichem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Lasst mich Gunst finden in euren Augen! Was ihr mir sagt, will ich geben. 12 Legt mir sehr viel auf als Heiratsgeld und als Geschenk, ich will es geben, so wie ihr es mir sagt; nur gebt mir das Mädchen zur Frau! 13 Da antworteten die Söhne Jakobs dem Sichem und seinem Vater Hamor mit Hinterlist und redeten, weil er ihre Schwester Dina entehrt hatte; 14 und sie sagten zu ihnen: Wir können das nicht tun, unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann geben, denn das wäre eine Schande für uns. 15 Nur unter der Bedingung wollen wir euch zu Willen sein, wenn ihr werdet wie wir, indem sich alles Männliche bei euch beschneiden lässt; 16 dann wollen wir euch unsere Töchter geben und uns eure Töchter nehmen, und wir wollen bei euch wohnen bleiben und zu einem Volk werden.17 Wenn ihr aber nicht auf uns hört, euch beschneiden zu lassen, dann nehmen wir unsere Tochter und ziehen weg. 18 Und ihre Worte waren gut in den Augen Hamors und in den Augen Sichems, des Sohnes Hamors. 19 Und der junge Mann zögerte nicht, dies zu tun, denn er hatte Gefallen an der Tochter Jakobs. Und er genoss mehr Ansehen als alle im Haus seines Vaters. 20 Und Hamor und sein Sohn Sichem kamen in das Tor ihrer Stadt, und sie redeten zu den Männern ihrer Stadt und sagten: 21 Diese Männer sind friedlich gegen uns gesinnt, so mögen sie im Land wohnen bleiben und darin verkehren; und das Land, siehe, nach beiden Seiten ausgedehnt liegt es vor ihnen. Wir wollen uns ihre Töchter als Frauen nehmen und ihnen unsere Töchter geben. 22 Nur unter der Bedingung wollen die Männer uns zu Willen sein, bei uns zu wohnen und ein Volk mit uns zu werden, dass sich bei uns alles Männliche beschneiden lässt, so wie sie beschnitten sind. 23 Ihre Herden und ihr Besitz und all ihr Vieh, werden die nicht uns gehören? Nurlasst uns ihnen zu Willen sein, und sie werden bei uns wohnen. 24 Da hörten auf Hamor und auf seinen Sohn Sichem alle, die zum Tor seiner Stadt ein- und ausgingen. So ließ sich alles Männliche beschneiden, alle, die zum Tor seiner Stadt ein- und ausgingen. 25 Und es geschah am dritten Tag, als sie in Schmerzen waren, da nahmen die beiden Söhne Jakobs, Simeon und Levi, die Brüder Dinas, jeder sein Schwert und kamen ungehindert gegen die Stadt und erschlugen alles Männliche. 26 Auch Hamor und seinen Sohn Sichem erschlugen sie mit der Schärfe des Schwertes und nahmen Dina aus dem Haus Sichems und gingen davon. 27 Die Söhne Jakobs kamen über die Erschlagenen und plünderten die Stadt, weil sie ihre Schwester entehrt hatten.28 Ihre Schafe und ihre Rinder und ihre Esel und alles, was in der Stadt und was auf dem Feld war, nahmen sie; 29 und all ihr Vermögen und alle ihre Kinder und ihre Frauen führten sie weg und plünderten auch alles, was in den Häusern war. 30 Da sagte Jakob zu Simeon und Levi: Ihr habt mich ins Unglück gebracht, indem ihr mich stinkend macht bei den Bewohnern des Landes, bei den Kanaanitern und bei den Perisitern. Ich aber bin ein geringes Häuflein. Wenn sie sich gegen mich versammeln, werden sie mich schlagen, und ich werde vernichtet, ich und mein Haus. 31 Sie aber sagten: Durfte er unsere Schwester wie eine Hure behandeln?

Jakob in Bethel
1 Und Gott sprach zu Jakob: Mache dich auf, zieh hinauf nach Bethel und wohne dort, und mache dort einen Altar dem Gott, der dir erschienen ist, als du vor deinem Bruder Esau flohst! 2 Da sagte Jakob zu seinem Haus und zu allen, die bei ihm waren: Schafft die fremden Götter weg, die in eurer Mitte sind, reinigt euch, und wechselt eure Kleider! 3 Dann wollen wir uns aufmachen und nach Bethel hinaufziehen, dort werde ich dem Gott einen Altar machen, der mir am Tag meiner Not geantwortet hat und der mit mir gewesen ist auf dem Weg, den ich gegangen bin. 4 Und sie gaben Jakob alle fremden Götter, die in ihrer Hand waren, und die Ringe, die an ihren Ohren hingen, und Jakob vergrub sie unter der Terebinthe, die bei Sichem ist. 5 Und sie brachen auf. Und der Schrecken Gottes kam über die Städte, die rings um sie her waren, so dass sie den Söhnen Jakobs nicht nachjagten.6 So kam Jakob nach Lus, das im Land Kanaan liegt, das ist Bethel, er und alles Volk, das bei ihm war. 7 Und er baute dort einen Altar und nannte den Ort El-Bethel; denn dort hatte Gott sich ihm offenbart, als er vor seinem Bruder floh. 8 Und Debora, die Amme Rebekkas, starb, und sie wurde unterhalb von Bethel begraben unter der Eiche; und er gab ihr den Namen Allon Bachut. 9 Und Gott erschien dem Jakob noch einmal, als er aus Paddan-Aram kam, und segnete ihn. 10 Und Gott sprach zu ihm: Dein Name ist Jakob. Dein Name soll nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel soll dein Name sein! So gab er ihm den Namen Israel. 11 Und Gott sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige, sei fruchtbar und mehre dich; eine Nation und eine Schar von Nationen soll aus dir entstehen, und Könige sollen aus deinen Lenden hervorkommen! 12 Und das Land, das ich Abraham und Isaak gegeben habe, dir will ich es geben, und deinen Nachkommen nach dir will ich das Land geben. 13 Und Gott fuhr von ihm auf an dem Ort, an dem er mit ihm geredet hatte. 14 Und Jakob richtete einen Gedenkstein auf an dem Ort, an dem er mit ihm geredet hatte, ein Denkmal aus Stein, und spendete darauf ein Trankopfer und goss Öl darauf. 15 Und Jakob gab dem Ort, wo Gott mit ihm geredet hatte, den Namen Bethel.

Rahels Tod bei der Geburt Benjamins
16 Und sie brachen von Bethel auf. Und es war noch eine Strecke Landes, um nach Efrata zu kommen, da gebar Rahel; und sie hatte es schwer mit ihrem Gebären. 17 Und es geschah, als sie es schwer hatte mit ihrem Gebären, da sagte die Hebamme zu ihr: Fürchte dich nicht, denn auch der wird dir ein Sohn! 18 Und es geschah, als ihre Seele ausging - denn sie musste sterben -, da gab sie ihm den Namen Ben-Oni; sein Vater aber nannte ihn Ben-Jamin. 19 Und Rahel starb und wurde begraben am Weg nach Efrata, das ist Bethlehem. 20 Und Jakob richtete über ihrem Grab einen Gedenkstein auf, das ist das Grabmal Rahels bis auf diesen Tag.

Jakobs Söhne
21 Und Israel brach auf und schlug sein Zelt auf jenseits von Migdal-Eder. 22 Und es geschah, als Israel in jenem Land wohnte, ging Ruben hin und lag bei Bilha, der Nebenfrau seines Vaters. Und Israel hörte es. Die Söhne Jakobs waren zwölf. 23 Die Söhne Leas: Ruben, der Erstgeborene Jakobs, und Simeon, Levi, Juda, Issaschar und Sebulon. 24 Die Söhne Rahels: Josef und Benjamin. 25 Die Söhne Bilhas, der Magd Rahels: Dan und Naftali. 26 Und die Söhne Silpas, der Magd Leas: Gad und Asser. Das sind die Söhne Jakobs, die ihm in Paddan-Aram geboren wurden.

Isaaks Tod
27 Und Jakob kam zu seinem Vater Isaak nach Mamre, nach Kirjat-Arba, das ist Hebron, wo Abraham und Isaak sich als Fremde aufgehalten hatten. 28 Und die Tage Isaaks waren 180 Jahre. 29 Und Isaak verschied und starb und wurde versammelt zu seinen Völkern, alt und der Tage satt. Und seine Söhne Esau und Jakob begruben ihn.

Esaus Nachkommen
1 Und dies ist die Generationenfolge Esaus, das ist Edom. 2 Esau hatte sich seine Frauen von den Töchtern Kanaans genommen: Ada, die Tochter des Hetiters Elon, und Oholibama, die Tochter Anas, der Tochter Zibons, des Horiters, 3 und Basemat, die Tochter Ismaels, die Schwester Nebajots. 4 Und Ada gebar dem Esau Elifas, und Basemat gebar Reguël.5 Oholibama aber gebar Jëusch, Jalam und Korach. Das sind die Söhne Esaus, die ihm im Land Kanaan geboren wurden. 6 Und Esau nahm seine Frauen, seine Söhne und seine Töchter und alle Seelen seines Hauses und seine Herden und all sein Vieh und all sein Besitztum, das er im Land Kanaan erworben hatte, und zog in ein Land, von seinem Bruder Jakob hinweg. 7 Denn ihre Habe war zu groß, um beieinander zu wohnen, und das Land ihrer Fremdlingschaft konnte sie wegen der Menge ihrer Herden nicht tragen. 8 So ließ sich Esau auf dem Gebirge Seïr nieder; Esau, das ist Edom. 9 Dies ist die Generationenfolge Esaus, des Vaters von Edom, auf dem Gebirge Seïr. 10 Dies sind die Namen der Söhne Esaus: Elifas, der Sohn Adas, der Frau Esaus; Reguël, der Sohn Basemats, der Frau Esaus. 11 Und die Söhne des Elifas waren: Teman, Omar, Zefo und Gatam und Kenas. 12 Und Timna war eine Nebenfrau von Elifas, des Sohnes Esaus, die gebar dem Elifas Amalek. Das sind die Söhne Adas, der Frau Esaus. 13 Und dies sind die Söhne Reguëls: Nahat und Serach, Schamma und Misa. Das waren die Söhne von Basemat, der Frau Esaus. 14 Und dies waren die Söhne von Oholibama, der Tochter Anas, der Tochter Zibons, der Frau Esaus: Sie gebar dem Esau Jëusch, Jalam und Korach. 15 Dies sind die Fürsten der Söhne Esaus. Die Söhne des Elifas, des Erstgeborenen Esaus: der Fürst Teman, der Fürst Omar, der Fürst Zefo, der Fürst Kenas, 16 der Fürst Korach, der Fürst Gatam, der Fürst Amalek. Das sind die Fürsten des Elifas im Land Edom; es sind die Söhne Adas. 17 Und dies sind die Söhne Reguëls, des Sohnes Esaus: der Fürst Nahat, der Fürst Serach, der Fürst Schamma, der Fürst Misa. Das sind die Fürsten des Reguël im Land Edom; es sind die Söhne der Basemat, der Frau Esaus. 18 Und dies sind die Söhne Oholibamas, der Frau Esaus: der Fürst Jëusch, der Fürst Jalam, der Fürst Korach. Das sind die Fürsten Oholibamas, der Tochter Anas, der Frau Esaus. 19 Das sind die Söhne Esaus und das ihre Fürsten; das ist Edom. 20 Dies sind die Söhne des Horiters Seïr, die Bewohner des Landes: Lotan, Schobal, Zibon und Ana,21 Dischon und Ezer und Dischan. Das sind die Fürsten der Horiter, Söhne Seïrs, im Land Edom. 22 Und die Söhne Lotans waren: Hori und Hemam, Lotans Schwester aber war Timna.23 Und dies sind die Söhne Schobals: Alwan, Manahat und Ebal, Schefo und Onam. 24 Und dies sind die Söhne Zibons: Aja und Ana. Das ist der Ana, der die warmen Quellen in der Wüste fand, als er die Esel seines Vaters Zibon weidete. 25 Und dies sind die Söhne des Ana: Dischon und Oholibama, die Tochter des Ana. 26 Und dies sind die Söhne Dischons: Hemdan, Eschban, Jitran und Keran. 27 Dies sind die Söhne Ezers: Bilhan, Saawan und Akan. 28 Dies sind die Söhne Dischans: Uz und Aran. 29 Dies sind die Fürsten der Horiter: der Fürst Lotan, der Fürst Schobal, der Fürst Zibon, der Fürst Ana, 30 der Fürst Dischon, der Fürst Ezer, der Fürst Dischan. Das sind die Fürsten der Horiter, nach ihren Fürsten, im Land Seïr. 31 Und dies sind die Könige, die im Land Edom herrschten, bevor ein König über die Söhne Israel regierte: 32 König in Edom war Bela, der Sohn Beors; und der Name seiner Stadt war Dinhaba. 33 Und Bela starb, und König wurde an seiner Stelle Jobab, der Sohn Serachs, aus Bozra. 34 Und Jobab starb, und König wurde an seiner Stelle Huscham, aus dem Land der Temaniter. 35 Und Huscham starb, und König wurde an seiner Stelle Hadad, der Sohn Bedads, der Midian schlug im Gebiet Moabs; und der Name seiner Stadt war Awit. 36 Und Hadad starb, und König wurde an seiner Stelle Samla aus Masreka. 37 Und Samla starb, und König wurde an seiner Stelle Schaul aus Rehobot am Strom.38 Und Schaul starb, und König wurde an seiner Stelle Baal-Hanan, der Sohn Achbors. 39 Und Baal-Hanan, der Sohn Achbors, starb, und König wurde an seiner Stelle Hadar; und der Name seiner Stadt war Pagu und der Name seiner Frau Mehetabel, die Tochter Matreds, der Tochter des Me-Sahab. 40 Und dies sind die Namen der Fürsten Esaus, nach ihren Sippen, nach ihren Ortschaften, mit ihren Namen: der Fürst Timna, der Fürst Alwa, der Fürst Jetet, 41 der Fürst Oholibama, der Fürst Ela, der Fürst Pinon, 42 der Fürst Kenas, der Fürst Teman, der Fürst Mibzar, 43 der Fürst Magdiël, der Fürst Iram. Das sind die Fürsten von Edom nach ihren Wohnsitzen, im Land ihres Eigentums. Das ist Esau, der Vater Edoms.