2009-07-28

Ausgegraben | Alte jüdische Musik aus dem Nahen Osten und Afrika

[caption id="" align="alignnone" width="588" caption="Oud-Spieler Yair Dalal- nur ein Beispiel für die Pluralität jüdischer Musik"]
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Oud-Spieler Yair Dalal- nur ein Beispiel für die Pluralität jüdischer Musik

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A. Die Geschichte der jüdischen Musik vom 10.v.Chr.-20. Jahrhundert n.Chr.

...lässt sich nach Eli Barnavi in sechs Abschnitte teilen: Die Levitischen Sänger (10.-6. Jahrhundert), die Pijut in Palästina (6.-7.Jahrhundert n.Chr.), das "Goldene Zeitalter" spanischer Musik (10.-13.Jahrhundert), die Chasanut in Osteuropa (17.Jahrhundert), die Musik der Chassidim (18.Jahrhundert) und in das Zeitalter der Reform des Gottesdienstes in Deutschland (19.Jahrhundert). Trotz der Annahme, dass sich diese Einteilung auf ein eurozentrisches Weltbild begründet, werde ich diese vorgeschlagene Theorie und Epocheneinteilungi m Folgenden weiterführen.

1. Die Levitischen Sänger (10.-6. Jahrhundert)

Schon die Hebräische Bibel erwähnt jüdische Musik. Während des ersten Tempels (1007-586) entstand die priesterliche Musik der Tempelmusiker, der levitischen Sänger. Zudem erwähnt die Bibel in diesem Zusammenhang 16 verschiedene Musikinstrumente. Die Mischna, das heisst die  nach jüdischer Tradition Moses am Berg Sinai überlieferte mündliche Lehre, die die Basis für die verschriftlichten rabbinischen Werke der zwei Talmudim und der Tosefta bildet, enthält zu dem Augenzeugenberichte üger Musik im Tempel.

Die Essener, die von Barnavi als "jüdische Sekte vom Toten Meer" bezeichnet werden (Johannes der Teufer aus dem christlichen "Neuen Testament" soll Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft gewesen sein), führt das öffentliche Singen von Psalmen ein und entwickelt eine rudimentäre Musiktheorie. Zudem beeinflusst die Herrschaft der Griechen und Römer über Judäa im 1.-2. Jhdt.v.Chr. auch die nun hellenisierte und weltliche jüdische Musik.

2. Die Pijut in Palästina (6.-7.Jahrhundert n.Chr.)
Im 6. und 7. Jahrhundert entsteht die Pijut, d.h. die für den Vortrag in der Synagoge bestimmte jüdische Dichtung. "Die Aufgabe des Pijjut ist die Schriftauslegung, sowie eine Erklärung von Festtagen und Gebräuchen" (Wikipedia). Im 9. und 10. Jahrhundert entsteht der Beruf des Chasans, dem Vorbeter oder Kantor in der Synagoge. In Tiberias entwickelt sich zu dem ein System von Akzenten und musikalischer Intonation, eine rudimentäre Musikologie unter arabischem Einfluß.

3. Das "Goldene Zeitalter" spanischer Musik (10.-13.Jahrhundert)
Während der Herrschaft der Almohaden und Almoraviden über Al-Andalus übernimmt Dunasch ben Labrat die arabische Verslehre in die hebräische Dichtung. Jüdische Musikanten, Minnesänger und Jongleure, die vor den muslimischen Herrschern in den christlichen Norden geflohen sind, spielen an spanischen Höfen und an anderen Orten in Europa. In der Kairoer Genisa (synagogaler Aufbewahrungsort all jener hebräischer Schriften, die den Gottesnamen JHWH enthalten, wobei die Kairoer Genisa zu den bedeutensten Genisot - Plural von Genisa - gehört, die als Schlüssel für die Erforschung des jüdischen Lebens in der Zeit des Mittelalters gilt ) befindet sich die früheste Niederschrift jüdischer Musik aus dem 12. Jahrhundert.

Eine erneute Aufwertung  bekommt die jüdische Musik mit der Verbreitung der Kabbala unter spanischen, provencalischen und italienischen Juden. So transkribiert Solomon Minz (1483) und die christlichen Humanisten J. Böschenstein, J. Reuchlin und S. Münster die Ta'amei ha-Mikra, die Kantillationszeichen der hebräischen Bibel, die den musikalischen Vortrag der hebräischen Bibel festlegen und im 10. Jahrhundert durch die Massoreten festgelegt wurden. Mit dem wachsenden Einfluss der Kaballa aus Safed beginnen Juden aus Italien, Spanien, Portugal und im arabisch-türkischen Raum die "klassische Musik" ihrer Umwelt in die Liturgie einzuführen.

4. Die Chasanut in Osteuropa (17.Jahrhundert)
Um ca. 1650 gibt es erste Informationen über Synagogengesang (Chasanut) in Osteuropa und über Klesmerim, Musikanten, die zu festlichen Anlässen vor Juden und Nichtjuden auftreten.

5. Die Musik der Chassidim (18.Jahrhundert)
Mit dem Aufkommen des Chassidismus (Vgl.: Hassidim, in: Jewish Encyclopedia) in Osteuropa bekommt das Singen und Tanzen einen besonderen Stellenwert im religiösen Leben der chassidischen Juden. Die aschkenasischen, nordeuropäischen Chasanim beginnen ihre Musik mit Noten zu versehen.

6. Das Zeitalter der Reform des Gottesdienstes in Deutschland
Mit dem Beginn der Jüdischen Emanzipation in die westeuropäische Gesellschaft, dem Aufkommen der Wissenschaft des Judentums als jüdische Gegenbewegung zu Konversionswellen ihrer jüdischen Mitgläubigen, und dem Aufkommen des Reformjudentums in Deutschland etabliert sich die Orgelmusik und ein professioneller Chor im Gottesdienst der "Reformtempel" (Gebetshäuser, Synagogen des Reformjudentums). Unter dem Einfluss der Oper betont die oseuropäische Chasanut die Virtuosität des Sängers. Die traditionelle Chasanut verliert ab 1850 ihre Bedeutung. Es kommt zu zahlreichen Niederschriften und Verröffentlichungen von Werken jüdischer Musik.

Um 1880 kommt es zum ersten Auftreten der aschkenasischen Chasanut in den USA. Um 1896 kommt es zur systematischen Sammlung judeo-spanischer Romanceros. Um 1905 sammelt und veröfffentlicht der Amerikaner A.Z. Idelsohn in Jerusalem die musikalische Tradition der orientalischen Gemeinden im zehn bändigen Hebräisch-orientalischen Melodienschatz. In St. Petersburg sammelt zwischen 1908 und 1922 eine  für jüdische Folklorenmusik Volkslieder.

B. Traditionell jüdische Musik heute am Beispiel zweier israelischer Musiker

Nachdem ich den etwas trockeneren Teil der Geschichte jüdischer Musik angerissen habe, möchte ich nun zwei Beispiele jüdischer Musik präsentieren, die ursprünglich aus dem Jemen bzw. Nordafrika stammt und von zwei israelischen Musikern neu vertont wurden. Ich möchte mich vor allem auf die traditionell jüdische Musik der Sefardim beschränken, da diese zum einen auf Grund unseres eher eingeschränkten eurozentrischen Verständnisses von Jüdischer Musik auf den Klezmer in Europa weitreichend unbekannt ist und zum anderen da sie mich persönlich durch den Einfluss der arabischen Musik und zum Teil der arabischen Sprache fasziniert.

1. Ofra Haza - Jemenitische Musik

Das erste Beispiel ist ein traditionell jüdisches Lied aus dem Jemen, gesungen von der israelischen Sängerin Ofra Haza (1957-2000). Haza wurde 1957 als Kind jemenitischen Einwanderer im Armenviertel "Hatikwa" (Hoffnung) in Tel Aviv geboren. Mit 12 Jahren entdeckte ein Organisator der Theatergruppe Bezalel Aloni  ihr Gesangstalent. 1983 vertrat Haza Israel beim Eurovision Song Contest und gewann mit dem Lied "Chai" den zweiten Platz. 1984 veröffentlichte sie ihr Album "Yemenite Songs", mit dem sie auch in Europa Erfolge feierte. 1988 gelang ihr mit dem Lied "Im Nin'Alu" (1978) ein weltweiter Charterfolg. 2000 erlag Ofra Haza an Organversagen im Folge einer schweren Grippe.

Eines ihrer jemenitischen Lieder beschreibt die konfliktreiche Beziehung zwischen Juden und Christen. Nach der Übersetzung des Youtube-Users ILYASSINE aus dem Arabischen und Hebräischen sagt das Lied folgendes aus:






"002.087 We gave Moses the Book and followed him up with a succession of apostles; We gave Jesus the son of Mary Clear (Signs) and strengthened him with the Holy Spirit. Is it that whenever there comes to you an apostle with what ye yourselves desire not, ye are puffed up with pride?- Some ye called impostors, and others ye slay!

002.088 They say, "Our hearts are the wrappings (which preserve God's Word: we need no more)." Nay, God's curse is on them for their blasphemy: Little is it they believe.

002.089 And when there comes to them a Book from God, confirming what is with them,- although from of old they had prayed for victory against those without Faith,- when there comes to them that which they (should) have recognised, they refuse to believe in it but the curse of God is on those without Faith. "

Der Text des Liedes ist eine Abwehr gegen den christlichen Antijudaismus: Christen begründeten ihre theologische Vorreiterrolle gegenüber den nichtgläubigen Juden dadurch, dass durch die Kreuzigung Jesu der "wahre Glauben", das "Neue Testament" bzw. der "Neue Bund Gottes", den alten Bund des "Alten Testaments" abgelöst hat, was die göttliche Verdammung der Juden und die Legitimität des Christentums als "wahren Glauben" zur Folge hat. Dies war immer wieder Basis für Zwangskonversionen, Kreuzzüge, Verfolgungen und Tötungen von Ungläubigen.

Der Liedtext zeigt, dass trotz der Annahme verschiedenster jüdischer und nichtjüdischer Strömungen und Gelehrte, dass Juden sich immer wieder in seiner Geschichte der Verfolgungen wie Schafe zur Schlachtbank haben bringen lassen, eine Art Abwehr der Juden gegen den Antijudaismus in der Geschichte existierte. So proklamiert der Text zum einen, dass Jesus und seine Apostel durch das Judentum erzogen und beeinflusst wurden.

Die christliche Metapher des Gottesohnes Jesu wird hier negiert und mit der Bezeichnung Jesus als Sohn Marias ersetzt, was die christliche Konstruktion einer Ursprungsgeschichte im christlichen Jesus und seinen Aposteln verwirft. Weiterhin ist interessant, dass der Liedtext, sowar er originalgetreu übersetzt wurde, das "Neue Testament" als alt und auf den Lehren des Judentums begründet ist, was mit der Methapher des Heiligen Geistes, der in der hebräischen Bibel als Bindeglied zwischen Gott und dem Volk Israel auftaucht und in der christlichen Trinitätslehre als rein christliches Element des "neuen Bundes" von den Christen (Katholiken) in Anspruch genommen wird als Glied von Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Polemisch wirken in diesem Zusammenhang die letzten zwei Verse: Sie drehen den christlichen Vorwurf der Blasphemie der Juden um und werfen nun den Christen selbst Ungläubigkeit vor, da sie den Urtext der hebräischen Bibel und den einen Gott JHWH selbst nicht erkennen würden und stattdessen ihre "neue" christliche Lehre als alleinig autoritärer Glaube den Nichtchristen aufzwingen wollen.

2. Eviatar Banai - persische Musik (Nordafrika)

Eviatar Banai gehört der jüngeren Generation israelischer Musiker an. Er wurde 1973 in Beer Shewa als Sohn der israelischen Schauspielerin Orna Banai und dem Liedermacher Meir Banai geboren. Sein Großvater ist der Richter Jitzhak Banai. Auf dem Gymnasium besuchte er Veranstaltungen über das Kino. Er lernte zudem für acht Jahre Klavier.Während seiner Armeezeit schrieb er das Drehbuch und die Musik zu der israelischen Komödie "Six". Nach einem Abstecher in einen Kibbuz im Golan schrieb und führte Banai Lieder in kleineren Musikclubs in Tel Aviv vor. Der Musikproduzent Haim Schemesch (Hed Artzi) schlug Banai vor gemeinsam ein Album zu Produzieren. Aus diesem wurden Vier, die in Israel alle mit Erfolg gefeiert wurden.

2004 wendete sich Eviatar Banai dem religiösen Judentum zu und vielleicht ist auch dies eine Begründung für sein Interesse an traditionell jüdischer Musik. Auf seinem 2009 erschienenen vierten Album "Hadwarim hatowim" befindet sich das Lied "Kochwei Boker" (Morgensterne), welches Banai mit seinem Großvater Jitzhak gemeinsam gesungen und aufgenommen hat. Laut Beschreibung auf seinem Youtube-Kanal ist das Lied ein Pijut aus dem 16. Jahrhundert und wurde von Rabbi Shemaja Kosson auf Farsi niedergeschrieben. Nicht viel ist über diesen Rabbi bekannt, ausser dass er in Nordafrika kurz nach der Vertreibung der Juden aus Spanien gelebt haben soll.







Der Pijut lautet wie folgt:
שִׂימוּ לֵב עַל הַנְּשָׁמָה לֶשֶׁם שְׁבוֹ וְאַחְלָמָה

וְאוֹרָהּ כְּאוֹר הַחַמָּה שִׁבְעָתַיִם כְּאוֹר בֹּקֶר

מִכִּסֵּא כָבוֹד חֻצָּבָה לָגוּר בְּאֶרֶץ עֲרָבָה

לְהַצִילָהּ מִלֶּהָבָה וּלְהָאִירָהּ לִפְנוֹת בֹּקֶר

אוֹדֶה לָאֵל לֵבָב חוֹקֵר בְּרָן יַחַד כּוֹכְבֵי בֹקֶר

נֹעַם ה' לַחֲזוֹת נִזְכֶּה וּבַשָּׁנָה הַזֹּאת

בִּשְׂמָחוֹת תַּחַת רְגָזוֹתבֹּקֶר תִּשְׁמַע קוֹלִי בֹּקֶר

אוֹדֶה לָאֵל לֵבָב חוֹקֵר בְּרָן יַחַד כּוֹכְבֵי בֹקֶר

Achte auf die Seele des Namens des Steins des Hohen Priesters (und/,) des Amethyst

Und ihr Licht ist wie das siebenfache Sonnenlicht, wie das Morgenlicht

Vom Ehrentron graben sie nach ihm, um im gelobten Land zu leben

Um die Flamme zu retten und um den Morgen zu erleuchten und sich ihm zuzuwenden

Eine Ode an Gott, um das Herz des Magistraten in Ron zu gewinnen, die Morgensterne sind zusammen

Die Freundlichkeit G-ttes zum Erreichen des Angesichts und in diesem Jahr

In den Namen unter dem Morgenfließ, höre meine Stimme am Morgen

Eine Ode an Gott, um das Herz des Magistraten in Ron zu gewinnen, die Morgensterne sind zusammen

(Übersetzung aus dem Hebräischen durch Lukas Lehmann)

Die Wiederentdeckung alter jüdischer Musik im 19. und 20. Jahrhundert ist sicher nicht ganz zufällig geschehen. Juden, seien sie liberal, konservativ, reformistisch oder religiös-orthodox, zionistisch oder assimilatorisch, suchen im Anbetracht von Konflikten mit ihrer Umgebung nach Zuflucht und Stärke. Das Konstrukt einer jüdischen Musik, wie auch der jüdischen Kunst und Geschichte, diente und dient bis heute identitätsstiftend.

  • Wie das jemenitische Lied aus dem ersten Beispiel zeigt kann jüdische Musik zur Abwehr antijüdischer Polemik des Christentums verwendet werden, wie auch zur Abwehr antisemitischer Polemik ala´ Richard Wagner, der in seinem Hass gegen die Juden behauptete, dass Juden kulturarm und nie jüdische Musik schaffen könnten.

  • Musik kann aber auch in einer pluralistischen jüdischen Gesellschaft wie in Israel Identität schaffen. Sefardische Musik kann somit auch apologetisch gegen das ashkenazische zionistische Werteverständnis und Geschichtsbild verstanden werden. Während der Einwanderung orientalischer Juden seit 1948 wurden diese von der sozialistisch-zionistischen Regierung der Arbeiterpartei in Flüchtlingscamps in der Wüste angesiedelt, wo dise nicht nur unter schlechten Lebensbedingungen leben mussten, sondern zu dem sozial in allen Bereichen des Lebens benachteiligt waren. Erst der Wahlsieg der Likud unter Begin konnte den Sefardim wieder Stärke und Hoffnung geben, auch wenn ihre Benachteiligung in der israelischen Gesellschaft bis heute anhält.


Literatur:

  • Barnavi, Eli, Universalgeschichte der Juden, Von den Ursprüngen bis zur Gegenwart, Ein Historischer Atlas, Wien 1993.

  • Brenner, Michael, Kleine jüdische Geschichte, BPB Bonn 2008.


Korrektur:

Eine gründliche Recherche nach der Identität des Youtube-Users und der Quelle der Übersetzung des ersten Liedes kam zu dem Ergebnis, dass die Textpassagen aus dem Koran stammt und nicht die Übersetzung des jemenitischen Liedes ist. Zudem erscheint es mir, dass der User aus Zwecken der Polemik gegen Israel und das arabische Judentum das Musikvideo der Israelin Ofra Haza auf sein Konto gestellt hat, was wiederum die zahlreichen Querverweise zu Videos erklären, die Israel als Krimineller, Kriegsverbrecher und Mörder karrikieren sollen.

Es ist immer wieder traurig solch eine Verzerrung der Realität in Israel im Internet zu entdecken, vor allem, wenn das Video und dessen Inhalt mit dem Nahostkonflikt nichts zu tun hat, sondern aus der Zeit jüdischen Lebens in der arabisch-muslimischen Welt stammt. Allerdings ist dies wiederum ein Zeichen dafür, dass einzelne Araber mit der jüdischen Vergangenheit in ihren Ländern recht ignorant umgehen, was allerdings auch für vielen Länder Europas zutrifft - wobei Deutschland hier auch keine Ausnahme bildet.

Folglich habe ich diejenigen Stellen gestrichen, die auf meiner falschen Annahme basierten, dass die zum Video verweisenden Kommentare des Kanal-Besitzers die Übersetzung des jemenitischen Liedes seien. Für die Fehlinformation möchte ich mich bei den Lesern meines Blogs entschuldigen.